Paula 02.01.2023

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Hallo liebe Leserin,  lieber Leser!

Ich bin's mal wieder,  die Paula.  Ich liege in der K├╝che auf einem Schubladenschrank und denke nach. Wir haben heute den 2.1.2023. Ein weiteres Jahr ist vergangen! Wo ist es geblieben? Wichtig f├╝r mich als Katze ist hierbei: Es ist immer noch Winter und ich darf nicht auf dem Balkon liegen.  Obwohl Silvester ja den Hitzerekord aller Zeiten aufgestellt hat! Aber ich durfte trotzdem nicht raus, weil manche Leute schon vor Mitternacht ihre B├Âller gez├╝ndet hatten. Petra hat das helle Licht in der K├╝che angelassen , damit ich mich nicht  vor dem Blitzen der Feuerwerksk├Ârper erschrecke. Ich habe das auch ganz locker genommen und bin auf dem Schrank liegen geblieben.

 

F├╝r uns Tiere ist die Silvesterknallerei eine gro├če Tortur.  Unsere Ohren sind empfindlicher als die von euch Menschen,  und viele von uns bekommen Panik.  Meine Freunde,  zahm und wild, irren durch die Gegend und verlaufen sich. Manche kommen sogar zu Tode,  weil sie auf die Stra├če laufen oder gegen Fensterscheiben fliegen.

 

Aber ich will jetzt nicht in Trauer zerflie├čen. Schlie├člich hat das Neue Jahr gut angefangen.  Mit Frischfleisch vom Jungbullen! Soviel ich wollte! Das kommt einer Maus schon verdammt nahe. Habe ich geh├Ârt. Mein Sch├Ąlchen wurde immer wieder neu bef├╝llt.  Boah war das eine V├Âllerei! Wenn ich jetzt noch was von Petras alkoholfreiem Sekt  abbekommen h├Ątte,  w├Ąre alles perfekt gewesen.  Aber nein, die Katze darf wieder mal nur zusehen.  Morgens wurde dann lange geschlafen.  Ich durfte sogar auf den Fr├╝hst├╝ckstisch.  War aber nicht ergiebig,  denn ich mochte die Sachen nicht,  die meine Menschen da zu sich nahmen. Also wieder Dosenfutter f├╝r mich.

 

Apropos Dose,  ich muss mal wieder in die K├╝che.  Der Fr├╝hst├╝ckstisch ist gedeckt. Soll ich...?

 

Paula, 15.12.22

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Ich bin’s wieder, die Paula. Boah ey, bin ich unentspannt. Schon wieder ist die Petra essen gegangen, ohne mich mitzunehmen. Dabei w├╝rde ich doch locker in ihren Rucksack passen. Aber, sie sagt immer, kleine Katzen wie ich d├╝rften nicht mit. Weil Gastronomiebetrieb, Hygiene in der K├╝che usw. Och menno!

Diesmal hatte sie was zu feiern. Am letzten Freitag hatte sie Karate Pr├╝fung. Sie ging hin, obwohl sie k├Ârperlich nicht ganz fit war. So wie viele Leute dieser Tage mit allen m├Âglichen Unp├Ąsslichkeiten. Aber sie hat es geschafft. Noch am selben Abend kramte sie ihren neuen orangenen G├╝rtel hervor und zeigte ihn mir. Wieder so eine Sache, ├╝ber die ich mich aufregen k├Ânnte. Warum darf ich nicht mit zum Karate? Ich als Katze trage einen grau-wei├čen Pelz, und ein Schwarzgurt w├╝rde mir wunderbar dazu stehen!

Na ja, so weit so gut. Aber am n├Ąchsten Abend wurde dann gefeiert, in einem griechischen Restaurant. Es gab Zucchinipuffer als Vorspeise, mit Zatziki. Und schon wieder bekam Petras halb verhungerte Katze nichts ab. Angeblich zu viel Milchprodukt mit zuviel Knoblauch. Mal ehrlich, Leute, w├Ąre das nicht toll, wenn ich morgens fr├╝h zu Petra ins Bett geschlichen w├Ąre und sie mit einer Knoblauchfahne ins Gesicht gek├╝sst h├Ątte! Schon der Gedanke daran zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht! Als Hauptgericht gab es zwar H├Ąhnchen, was Katzen ja essen d├╝rfen, aber angeblich war es zu scharf gew├╝rzt. Das w├Ąre schlecht f├╝r meine Nieren, kriege ich dann zu h├Âren. Wenigstens einen Schluck Cola h├Ątte sie mir mitbringen k├Ânnen! Aber, ok, ich trinke keine Cola. Sogar f├╝r den n├Ąchsten Tag hatte Petra Reste mitgebracht, und vor meinen Augen aufgegessen.

Sie hat sich dann aber bei mir entschuldigt. Sie w├╝rde wieder einkaufen gehen und mir Katzen Leckerchen mitbringen. Etwas, was mir besonders gut schmeckt. Es gab abends eine H├Ąhnchen Mousse aus der pyramidenf├Ârmigen Schale. Also ok, nehme ich diesen Einschmeichelversuch mal zur Kenntnis. Aber das darf jetzt nicht das letzte Sch├Ąlchen sein!

So, jetzt mal ab in die K├╝che. Petra r├Ąumt die Sp├╝lmaschine aus, und nun k├Ânnen meine Fressn├Ąpfe wieder gef├╝llt werden. Ich werde meine Dosi mal so lange ganz streng angucken, bis sie wieder so eine Pyramide rausr├╝ckt.

Tsch├╝ss, bis zum n├Ąchsten Mal!

 

Paula, 22.11.22

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Liebe Leserin,  lieber Leser,

 

Ich bin's wieder,  die Paula.  Ich sitze vor meinem vollen Fressnapf,  habe aber keinen Appetit.  Da ist ja auch "normales" Dosenfutter drin, aber ich tr├Ąume von leckerer K├╝rbiscremesuppe. Petra war mal wieder ausw├Ąrts essen. Hat mir nichts mitgebracht,  wie immer. Dabei h├Ątte sie mir doch ein Sch├Ąlchen voll abzweigen k├Ânnen. Und wenn sie ganz lieb gewesen w├Ąre,  h├Ątte sie mir noch eine Maus in W├╝rfeln dr├╝bergeschnitten.  Aber irgendwie habe ich da als Katze schlechte Karten.  Ich bekomme nie was zu fressen. Und gestreichelt werde ich auch nie.  Na gut, ok, siehe oben. Ich ├╝bertreibe gerne. Es ist aber auch wirklich schwer, mich als Katzeng├Âttin bei Petra durchzusetzen.

Doch ich erz├Ąhle euch mal,  was das mit der K├╝rbiscremesuppe auf sich hat.  Petra war mit dem Statt Caf├ę auf einem Dart Turnier.  Zu dritt fuhren sie zum Caf├ę Intakt nach Velbert.  Als dritte Mannschaft war noch das Caf├ę Biz aus Erkrath dabei. Petra war ganz aufgeregt.  Das wei├č ich daher, weil sie am Vorabend ihre Dartpfeile vorbereitet hat.  Auf dem Tisch,  wo ich so gerne liege. Also musste ich zur Seite r├╝cken.  Boah, was ich alles opfern muss!

8 Spiele haben sie in Velbert gemacht. Petra hat ab und zu mal die Scheibe getroffen, hat sie mir erz├Ąhlt. Sie ist noch nicht lange dabei. Schade, dass kleine Katzen wie ich da nicht mitmachen d├╝rfen.  Ich w├Ąre bestimmt nicht schlecht im Dart spielen.

Na ja, nachdem das Turnier vorbei war,  gab's halt besagte Suppe.  Sch├Ân mit knusprig gebackenem Brot.  Und sehr lecker, wie Petra ihrer halb verhungerten Katze versicherte.

Gewonnen hat ├╝brigens das Team Caf├ę Biz. Die d├╝rfen n├Ąchstes Jahr das Turnier ausrichten.  Sie haben auch einen schnieken Pokal mit nach Hause nehmen k├Ânnen.  Petra f├Ąhrt bestimmt auch wieder hin, ohne mich mitzunehmen.  Erz├Ąhlt mir dann wieder, was es Leckeres in Erkrath gab.

Oh, in der K├╝che geht das Licht an. Das k├Ânnte bedeuten,  dass Petra sich um den Fressnapf k├╝mmert.  Und da was Neues reintut. Ich muss los, Leute! Bis zum n├Ąchsten Mal!

 

Paula, 3.11.22

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Hallo liebe Leser,  liebe Leserinnen,

Ich bin's wieder, die Paula.  In der letzten Zeit habe ich mir ├╝ber 2 Dinge Gedanken gemacht: ├╝ber Japanisch und Maus. Petra, meine Dosi,  lernt in der Volkshochschule seit diesem Semester Japanisch. Japan hat sie schon als Kind interessiert,  und sie macht ja auch Karate.  Nun kommt sie einmal die Woche mit ihren schweren B├╝chern nach Hause und erz├Ąhlt mir,  wie kompliziert die Schrift ist.  Es gibt 3 Schriftarten: Hiragana,  Katakana und Kanji. Wenn man eine japanische Zeitung lesen will,  muss man mindestens 2000 Zeichen k├Ânnen.  Das ist ja alles gut und sch├Ân,  aber ich w├Ąre schon froh,  wenn ich unsere deutschen Buchstaben lesen k├Ânnte. Ich als Katze habe nie eine Schule besucht.  Das ist echt schade, denn ich w├╝sste so gerne,  was auf den Dosen und Sch├Ąlchen steht, die Petra mich f├╝ttert. Sie liest mir das manchmal vor, aber nicht immer. Dann muss ich erraten, was ich in meinem Napf habe. Eine Sorte hei├čt zum Beispiel: zartes Huhn an ged├Ąmpften M├Âhrchen.  Das steht wirklich so da drauf! Das muss ein Sternekoch sein, der mich da verw├Âhnen will!

Aber jetzt mal im Ernst,  und damit komme ich zu Punkt 2. Ich h├Ątte so gerne mal Pulled Maus in meinem Fressnapf.  Ihr Menschen esst doch auch Pulled Pork, also warum darf ich nicht geschredderte Maus haben? Die Schlangen,  die in Zoos oder privat gehalten werden,  kriegen doch auch M├Ąuse zu essen. Die werden extra daf├╝r gez├╝chtet. Boah ey, es kann doch nicht so schwer sein,  mir auch so ein Leckerchen zu geben! Ich verlange ja gar nicht Pulled Maus an ged├Ąmpftem Irgendwas. Einfach mal das, was Katzen am liebsten essen! Aber ich glaube,  ich rede vor die Wand.  Petra sagt, das gibt es nicht, obwohl sie mir das kaufen w├╝rde, wenn es das g├Ąbe. Ekelig f├Ąnde sie das nicht, aber die meisten anderen Menschen. Na ja, da tr├Ąume ich einfach weiter, w├Ąhrend ich auf dem Balkon liege. 

Oh, jetzt mal schnell rein und gucken. Der Paketbote war gerade da. Eine Lieferung aus dem Tierhandel! Mit einer Lage Dosen! Muss mal checken,  ob da vielleicht doch...?

Paula, 15.9.22

Hallo liebe Leser,

Mein Name ist Paula,  und ich bin ungef├Ąhr 12 Jahre alt.  Es k├Ânnten auch 14 sein, so genau wei├č das keiner. Ich lebe in einem Haushalt mit Petra Clemens Keoke,  die f├╝r mich die Miete bezahlt und das Essen heranschafft. Eins muss ich euch gleich sagen: das Leben hier ist nichts f├╝r Schluckspechte. Es gibt Alkohol nur in Form von Desinfektionsmittel.  Petra hat vor ewig langen Jahren aufgeh├Ârt zu trinken.  Deshalb bekomme ich nur Wasser,  kein Bier. Ich habe von einer anderen kleinen Person geh├Ârt, dass sie nur Bier zu trinken bekommt.  W├╝rde ich auch gerne mal probieren,  aber da bleibt Petra hart. Na ja, man kann nicht alles haben. 

Es geht mir hier eigentlich ganz gut. Ich sollte mich wirklich nicht beschweren.  Ich kriege genug zu essen. Zumindest denkt Petra das. Manchmal k├Ânnte ich ihr die Haare vom Kopf fressen, und manchmal bin ich sehr m├Ąkelig. Ich mag am liebsten H├╝hnchen. Ab und zu setzt Petra mir Wild vor. Sie meint,  ich m├╝sste auch mal Abwechslung haben.  B├Ąh. 

Ich darf den ganzen Tag rumliegen.  Arbeiten w├Ąre eh nichts f├╝r mich.  Es gibt sogar einen Balkon,  den ich sehr sch├Ątze. Ich liege gern auf der Couch oder im Bett,  momentan aber am liebsten auf dem Wohnzimmertisch.

Ich bin ca 50 cm lang,  grau wei├č,  und habe goldfarbene Augen. 

Ach ja, falls ihr euch fragt:

Ich bin Paula.  Ich bin eine Katze.

 

Paula, 22.9.22

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ich bin's wieder,  die Paula.  Heute m├Âchte ich euch von einem Ereignis erz├Ąhlen, das meine Dosen├Âffnerin Petra sehr beeindruckt hat.

Sie war am letzten Freitag, also dem 16. September,  im Statt Caf├ę.  Normalerweise h├Ąngt sie dort einfach nur ab und genehmigt sich einen "Sanften Engel ", Vanilleeis mit Orangensaft.  Sowas wei├č ich sehr genau, denn ich interessiere mich f├╝r alles, was mit Essen zu tun hat.

Am letzten Freitag also war etwas ganz Besonderes.  Da feierte das Statt-Caf├ę sein 25 j├Ąhriges Bestehen.  Das war eine Riesen Sause, wie Petra mir erz├Ąhlte. Von 15 bis 19 Uhr gab es volles Programm.  Mit Gesang,  Theater, Reden,  Musik,  und einer Elfchen Ausstellung.  Bei der hatte Petra auch mitgemacht und sich 2 Elfchen abgerungen zum Thema Statt-Caf├ę und Sucht.  Elfchen, das sind Gedichte,  bestehend aus 11 W├Ârtern. 12 solcher Elfchen waren sch├Ân eingerahmt und pr├Ąsentiert.

Nat├╝rlich gab es auch jede Menge zu essen. Es gab ein gro├čes Kuchenbuffet und Gegrilltes.  Petra hatte gar keine Probleme,  mir das zu erz├Ąhlen.  Wie lecker das war, und wie sch├Ân angerichtet! Da schl├Ągt sie sich den Magen voll, w├Ąhrend zu Hause ihre Katze verhungert. Sowas nennt sich dann Tierliebe. Wenigstens ein W├╝rstchen h├Ątte sie mir mitbringen k├Ânnen.  Ach, ich sage euch, ich hab's nicht immer leicht.

Das Fest war ein voller Erfolg.  Sogar in den Medien wurde dar├╝ber berichtet.  Es ist sch├Ân, dass es das Statt-Caf├ę gibt.  Menschen mit gleichen Erfahrungen k├Ânnen sich dort treffen und austauschen.  Und wenn Petra da hingeht, hab ich wenigstens mal ein paar Stunden Ruhe.

So, nun geht's ab in die K├╝che.  Ich h├Âre die Petra mit etwas klappern. Ich glaube, es ist eine Dose.  Endlich mal was zu fressen in dieser Bude! Tschau, ich muss los!

 

Paula, 11.10.22

Liebe Leserin,  lieber Leser, ich bin's wieder, die Paula.  

Heute erz├Ąhle ich euch mal kurz, wie ich wohne. Petra, meine Dosi, hat eine sch├Âne Wohnung gemietet. Sie sagt immer, sie h├Ątte 5 Zimmer: Wohnzimmer,  Schlafzimmer,  K├╝che,  Bad,  und Balkon.  Letzterer ist besonders f├╝r mich interessant. Der Boden ist mit gr├╝nem Kunstrasen ausgelegt.  Sehr beruhigend f├╝r meine Augen.  Und, ganz toll, der Balkon ist gesichert, so dass eine kleine Katze wie ich nicht runterf├Ąllt. Petra hat die Seiten  mit Estrich Gittern verkleidet. Der Ausblick ist gew├Âhnungsbed├╝rftig.  Wir sagen immer, wir leben in einer Voliere.  Fehlt nur noch der Papagei. Dann stehen noch 2 Kratzb├Ąume drauf,  die mich aber nicht so richtig ansprechen. Ich liege lieber auf dem Boden.  Petra sagt immer, ich sei eine "Bodenkatze". Ich klettere halt nicht gerne. Ganz einfach.  Vielleicht war ich in einem fr├╝heren Leben ja mal ein Hund.  

So, jetzt muss ich aktiv werden.  Petra will die Balkont├╝r zumachen.  Ich will aber noch drau├čen bleiben! Da hei├čt es von einer Ecke in die andere flitzen. Irgendwann gibt Petra auf. Dann darf ich noch ein bisschen liegen. So muss das sein! Cats rule! Die Katzen herrschen!

 

 

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